Schungit: Der 2-Milliarden-Jahre-Stein in Ihrer Seife

Stellen Sie sich einen Stein vor, der älter ist als fast alles Leben auf der Erde – und Wissenschaftler bis heute überrascht. Das ist Schungit.

Wie sieht er aus? Meist tiefschwarz wie Kohle, manchmal dunkelgrau oder bräunlich, glänzend oder matt. Am wertvollsten gilt die reine schwarze Variante.

Woher kommt er? Das einzige bedeutende Vorkommen der Welt liegt in Karelien, Russland – entdeckt 1785 im Dorf Schunga, das ihm auch den Namen gab. Ähnliche, aber weniger einzigartige Gesteine finden sich auch in Kanada, den USA, Indien und Teilen Afrikas.

Was macht ihn besonders?

Enthält Fullerene – seltene, erst kürzlich entdeckte Kohlenstoff-Moleküle
Reinigt Wasser wie ein natürlicher Filter
Leitet Strom – ungewöhnlich für einen Stein
Soll elektromagnetische Strahlung abschirmen

Wo begegnet er uns? Polierte Schungitplatten zieren unter anderem die Isaakskathedrale in Sankt Petersburg. Auch in Dekoration und Kosmetik ist er beliebt.

Ein Wundermittel ist er trotzdem nicht – ein bisschen gesunde Skepsis schadet nie. Am überzeugendsten bleibt Schungit dort, wo seine Wirkung belegt ist. Genau deshalb steckt er auch in meiner Seife.

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